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Anliegerversammlung Heideweg: Mehrheit der Anlieger für Ausbauplan der Gemeinde.

Bedingung ist die Gewährung der Co-Finanzierung durch das Land.


Krachende Schlappe für die Ausbaugegner um BIG Gemeinderat Vetter.
Gerade einmal 11 von 46 Stimmen eines Meinungsbildes unterstützten seine Ablehnung
des Projektes.
Zur Anliegerversammlung zum Erstausbau der Grußendorfer Straße „Heideweg“ in das Stüder
Festzelt hatte die Sassenburger Bauverwaltung geladen, vertreten durch Fachbereichsleiter Jörg
Wolpers und Sebastian Zielonko, die von André Kepper vom Planungsbüro unterstützt wurden.
Der Einladung folgten knapp zwei Drittel der Grundstückseigner.
Begonnen wurde mit der ausführlichen Darstellung der Ausbauart mit Versickerungsstreifen und
LED Beleuchtung. Gute Stimmung kam bei der Versammlung dann auf, als die
Gemeindeverwaltung die Beträge nannte, die die Anlieger pro Quadratmeter Grundstücksfläche
zu den Ausbaukosten beitragen müssen. Nur ca. 2,87 Euro/m² (nach derzeitiger
Baukostenschätzung) werden die Grußendorfer für den qualitativ hochwertigen Ausbau zahlen
müssen, wenn die beantragten Fördermittel des Landes gewährt werden.
Dieses „wenn“ hat es in sich: Zwar liegt der Bescheid über 500.000 Euro aus der Dorfentwicklung
bereits vor, in der Schwebe ist aber noch eine Co-Finanzierung über weitere 500.000 Euro für
„finanzschwache Kommunen“. Hier ist die Entscheidung nicht vor November 21 zu erwarten;
ohne diese Förderung stiege der qm-Beitrag aber um fast 5 Euro/m²
Zuviel für die Anlieger. Um sie nicht diesem unklaren Finanzierungrisiko auszusetzen, stellt die
Gemeindeverwaltung den seit fast 50 Jahren (!!) geforderten, immer wieder zurück gestellten
Ausbau unter den Vorbehalt, dass beide Zuwendungen gewährt werden. Ansonsten, so
prognostiziert Jörg Wolpers, werde der Gemeinderat sicher nicht die abschließenden Beschlüsse
im Rahmen der Haushaltsberatungen 2022 treffen.
In der an die Anliegerversammlung anschließen Sitzung des Ortsrats Grußendorf sprachen sich
auf Vorschlag von Ortsbürgermeister Peter Schillberg (SPD) denn auch alle Mitglieder einstimmig
für die Vorlage der Verwaltung samt dem Finanzierungsvorbehalt aus.
Die Sassenburger SPD hofft, dass nun die langjährige Diskussion um eine der letzten
Straßenausbauten in der Sassenburg endlich sein gutes Ende findet und angesichts des
günstigen Ausbaupreises für die Beitragszahler auch die letzten Großgrundbesitzer ihren
Widerstand beenden.
Durch die beiden Versammlungen ist nun der Weg für die Bauverwaltung frei, die notwendigen
Ausschreibungen einzuleiten.
Die endgültige Vergabe wird dann später, und erst nach Vorliegen des Bescheides über die Co-
Finanzierung, erfolgen.
Ein Muster für die schmucke zukünftige Gestaltung der jetzt noch in staubiger Schotterbauweise
erstellten Gemeindestraße mit ihren berüchtigten Schlaglöchern konnten sich die Anlieger schon
auf dem Weg zur Versammlung machen: Das Bild des zukünftigen Heidewegs wird ganz ähnlich
dem gerade abgeschlossenen Ausbau der Stüder Straßen „Am Walde“ und „Eichenweg“
ausfallen.

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